Ein Kontrollziel beschreibt den gewünschten Zustand, den eine oder mehrere Kontrollen sicherstellen sollen. Es wird aus einem Risiko und einem Prozessziel abgeleitet, ohne bereits die konkrete Kontrollhandlung vorzugeben.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Beispiel: „Nur vollständig geprüfte und genehmigte Rechnungen werden bezahlt.“ Gute Kontrollziele sind eindeutig, relevant, überprüfbar und auf eine wesentliche Risikowirkung ausgerichtet.
- Mehrere Kontrollen können gemeinsam dasselbe Kontrollziel unterstützen.
Ausführliche Erklärung
Ein Kontrollziel beschreibt den gewünschten Zustand, den eine oder mehrere Kontrollen sicherstellen sollen. Es wird aus einem Risiko und einem Prozessziel abgeleitet, ohne bereits die konkrete Kontrollhandlung vorzugeben. Beispiel: „Nur vollständig geprüfte und genehmigte Rechnungen werden bezahlt.“ Gute Kontrollziele sind eindeutig, relevant, überprüfbar und auf eine wesentliche Risikowirkung ausgerichtet. Mehrere Kontrollen können gemeinsam dasselbe Kontrollziel unterstützen.
Häufige Fehler
- Das IKS mit Compliance- oder QM-Dokumentation gleichzusetzen.
- Kontrollen ohne klaren Risikobezug einführen.
- Das IKS als reines Prüfungsprojekt statt als Führungsaufgabe betrachten.
- Fachbegriffe wie Brutto- und Restrisiko oder Schlüsselkontrolle uneinheitlich verwenden.
- Den Aufwand ohne Bezug zur Grösse und Risiken der Organisation bemessen.
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