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Was ist ein Kontrollziel und wie wird es formuliert?

Ein Kontrollziel beschreibt den Zustand, der erreicht sein muss, damit ein bestimmtes Risiko angemessen begrenzt ist. Es wird positiv, eindeutig und überprüfbar formuliert, etwa: „Änderungen an Lieferantenbankdaten sind vollständig autorisiert und nachvollziehbar.“ Das Kontrollziel nennt noch nicht zwingend die konkrete Prüfmethode.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Dadurch können mehrere geeignete Kontrollen verglichen oder kombiniert werden.

Ausführliche Erklärung

Ein Kontrollziel beschreibt den Zustand, der erreicht sein muss, damit ein bestimmtes Risiko angemessen begrenzt ist. Es wird positiv, eindeutig und überprüfbar formuliert, etwa: „Änderungen an Lieferantenbankdaten sind vollständig autorisiert und nachvollziehbar.“ Das Kontrollziel nennt noch nicht zwingend die konkrete Prüfmethode. Dadurch können mehrere geeignete Kontrollen verglichen oder kombiniert werden.

Häufige Fehler

  • Kontrollen ohne definiertes Kontrollziel und erwartetes Ergebnis einführen.
  • Überkontrollieren statt Aufwand und Risiko abzuwägen.
  • Funktionentrennung nur auf dem Papier, nicht im Alltag umsetzen.
  • Das Vier-Augen-Prinzip ohne echte Unabhängigkeit der Prüfenden.
  • Schlüsselkontrollen nicht von redundanten Kontrollen unterscheiden.

Verwandte Fragen

swissIKS: Möchten Sie Risiken, Kontrollen, Termine und Kontrollnachweise zentral verwalten? swissIKS unterstützt Organisationen bei der digitalen Umsetzung eines nachvollziehbaren Internen Kontrollsystems.

Autor: Christian Hafner (Fachautor)

Letzte fachliche Aktualisierung: 2026-08-13

Nächste Überprüfung: 2027-08