Eine Kontrolllücke besteht, wenn ein wesentliches Risiko nicht ausreichend adressiert ist oder eine notwendige Kontrolle nicht verlässlich funktioniert. Zuerst werden Risiko, Ursache und Dringlichkeit bestätigt.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Danach wird eine neue oder verbesserte Kontrolle entworfen, verantwortet, getestet und implementiert.
- Bis zur dauerhaften Lösung kann eine dokumentierte kompensierende Kontrolle nötig sein.
- Die Lücke gilt erst nach Wirksamkeitsnachweis als geschlossen.
Ausführliche Erklärung
Eine Kontrolllücke besteht, wenn ein wesentliches Risiko nicht ausreichend adressiert ist oder eine notwendige Kontrolle nicht verlässlich funktioniert. Zuerst werden Risiko, Ursache und Dringlichkeit bestätigt. Danach wird eine neue oder verbesserte Kontrolle entworfen, verantwortet, getestet und implementiert. Bis zur dauerhaften Lösung kann eine dokumentierte kompensierende Kontrolle nötig sein. Die Lücke gilt erst nach Wirksamkeitsnachweis als geschlossen.
Häufige Fehler
- Kontrollen ohne definiertes Kontrollziel und erwartetes Ergebnis einführen.
- Überkontrollieren statt Aufwand und Risiko abzuwägen.
- Funktionentrennung nur auf dem Papier, nicht im Alltag umsetzen.
- Das Vier-Augen-Prinzip ohne echte Unabhängigkeit der Prüfenden.
- Schlüsselkontrollen nicht von redundanten Kontrollen unterscheiden.
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