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Wie erstellt und verwendet man eine Risikomatrix?

Eine Risikomatrix kombiniert Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung zu einer Prioritätsklasse. Zuerst werden Skalen, Zeitraum, Schwellen und Bewertungslogik festgelegt.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Danach werden Risiken konsistent eingestuft und in der Matrix dargestellt.
  • Farben erleichtern Orientierung, dürfen die fachliche Beurteilung aber nicht ersetzen.
  • Risiken mit gleicher Matrixposition können unterschiedliche Dringlichkeit besitzen, etwa wegen Geschwindigkeit, Kontrollierbarkeit oder regulatorischer Bedeutung.

Ausführliche Erklärung

Eine Risikomatrix kombiniert Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung zu einer Prioritätsklasse. Zuerst werden Skalen, Zeitraum, Schwellen und Bewertungslogik festgelegt. Danach werden Risiken konsistent eingestuft und in der Matrix dargestellt. Farben erleichtern Orientierung, dürfen die fachliche Beurteilung aber nicht ersetzen. Risiken mit gleicher Matrixposition können unterschiedliche Dringlichkeit besitzen, etwa wegen Geschwindigkeit, Kontrollierbarkeit oder regulatorischer Bedeutung.

Häufige Fehler

  • Risiken ohne Bezug zu Zielen und Prozessen nur inventarisieren.
  • Brutto- und Nettorisiko verwechseln.
  • Die Risikomatrix ohne klare Definition von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung nutzen.
  • Nur bekannte Risiken betrachten und Veränderungen im Umfeld ignorieren.
  • Risiken nur jährlich statt anlassbezogen neu beurteilen.

Verwandte Fragen

swissIKS: Möchten Sie Risiken, Kontrollen, Termine und Kontrollnachweise zentral verwalten? swissIKS unterstützt Organisationen bei der digitalen Umsetzung eines nachvollziehbaren Internen Kontrollsystems.

Autor: Christian Hafner (Fachautor)

Letzte fachliche Aktualisierung: 2026-08-13

Nächste Überprüfung: 2027-08