Der Risikoappetit beschreibt die grundsätzliche Bereitschaft, Risiken einzugehen. Die Risikotoleranz konkretisiert, wie viel Abweichung in einem Bereich akzeptabel ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Schwellenwerte übersetzen dies in messbare Grenzen, beispielsweise Beträge, Ausfallzeiten oder Fehlerquoten.
- Die Definition sollte von den zuständigen Leitungsorganen genehmigt, mit Zielen verknüpft und regelmässig überprüft werden.
- Unklare Begriffe führen zu uneinheitlichen Entscheidungen.
Ausführliche Erklärung
Der Risikoappetit beschreibt die grundsätzliche Bereitschaft, Risiken einzugehen. Die Risikotoleranz konkretisiert, wie viel Abweichung in einem Bereich akzeptabel ist. Schwellenwerte übersetzen dies in messbare Grenzen, beispielsweise Beträge, Ausfallzeiten oder Fehlerquoten. Die Definition sollte von den zuständigen Leitungsorganen genehmigt, mit Zielen verknüpft und regelmässig überprüft werden. Unklare Begriffe führen zu uneinheitlichen Entscheidungen.
Häufige Fehler
- Risiken ohne Bezug zu Zielen und Prozessen nur inventarisieren.
- Brutto- und Nettorisiko verwechseln.
- Die Risikomatrix ohne klare Definition von Wahrscheinlichkeit und Auswirkung nutzen.
- Nur bekannte Risiken betrachten und Veränderungen im Umfeld ignorieren.
- Risiken nur jährlich statt anlassbezogen neu beurteilen.
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